30 Tonnen Rindenmulch für die Hangrutsche

Wie ein riesiger Ameisenhügel sehen 30 Kubikmater Rindenmulch aus und wie fleißige Armeisen verteilten Erwachsene und Kinder den Mulch entlang der Hangrutsche. Foto: Caren Lewinsky

Wie ein riesiger Ameisenhügel sehen 30 Kubikmater Rindenmulch aus und wie fleißige Armeisen verteilten Erwachsene und Kinder den Mulch entlang der Hangrutsche. Foto: Caren Lewinsky

Der 1998 gegründete Förderverein der Burg-Schule hatte am vergangenen Samstag wie schon seit vielen Jahren zur Hangrutschaktion aufgerufen. Mit Erfolg: Über 40 motivierte Eltern und ihre Kindern kamen mit Gartenschuhen und Geräten.

Bei den Aufräumarbeiten erzählte Schulleiter Clemens Remsperger, wie der Hang vor etlichen Jahren als Spielgelände für die Schüler erschlossen wurde und dabei neben der Rutsche zunächst auch andere Spielgeräte aufgestellt waren. Von den Spielgeräten am Hang, wie einer Nestschaukel oder einem alten Weidenhäuschen, sind kaum noch sichtbare Spuren übrig geblieben, nur noch die Hangrutsche besteht.

2003 wurde das ungenutzte und von Sträuchern überwucherte Gelände hinter der Schule dank Initiative von Eltern und Schule für die Kinder der Burg-Schule zur Hangrutsche umgestaltet. Seitdem wird im Frühjahr die Fläche rund um die Rutsche wieder hergerichtet. Die auf Hof Häusel beheimatete Firma MB Baumdienste spendierte 30 Kubikmeter Rindenmulch und kippte ihn am mit einem Laster auf den Schulhof.

So sah man an diesem Samstag pünktlich um 10 Uhr, Groß und Klein Laub entfernen, taschenweise vom Hang wegtragen und kurze Zeit später vom riesigen Hügel Mulch schubkarrenweise wieder zur Rutsche transportieren. Dort wurde das Rindenmaterial auf dem Hang neben der Rutsche verteilt. Auch Patric Ullrich und Anke Georg packten als Vorsitzende des Fördervereins neben Pressesprecher Oliver Trenk, dem Schulleiter und Konrektorin Esther Seck kräftig mit an. „Die Jüngsten bekamen Greifzangen und Eimer, um Müll auf dem Gelände der Burgschule einzusammeln.“

Katharina Fladong, Kassenwartin des Fördervereins, verteilte in der Pause vom Verein gestiftete Rinds- und Wienerwürstchen mit Brötchen. Gegen den Durst gab es Fanta, Apfelsaftschorle und Kaffee.

Alle Helfer waren sich darüber einig, dass die beliebte Hangrutsche nur dank der Initiative der Eltern nutzbar bleibt. „So war es auch in diesem Jahr wieder schnell gelungen, helfende Hände für diese Aktion zu finden!“, kommentierte Trenk gut gelaunt. ccl

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