Allerdings könne er noch nichts zum endgültigen Standort eines Neubaus sagen. „Denn bisher ist noch nicht einmal die Nutzung geklärt“, sagt Remsperger. Denn neben Räumen für das Ganztagsprogramm werden dringend weitere Klassenräume benötigt: Gebaut wurde die Burg-Schule als dreizügige Schule mit maximal 13 Klassen. Inzwischen sind drei bis vier Klassen pro Jahrgang Standard und liege die Zahl der Schüler konstant bei über 300. Aktuell unterrichtet die Schule in 15 Klassen, dazu zählt auch eine Integrationsklasse.
Fachräume für Musik, Kinderatelier und Computerraum wurden dafür aufgegeben – werden aber, so Remsperger, natürlich trotzdem dringend gebraucht und sollen ins neue Raumprogramm aufgenommen werden.
Auch für die Mittagspause und die im Ganztagskonzept verankerten Lernzeiten fehlen Räume. Zwei Drittel der Jungen und Mädchen sind aktuell für die Ganztagsschule angemeldet, bleiben also mindestens bis 14 Uhr. Etliche gehen danach in die Betreuung. Deren Räume wurden 2005 gebaut und reichen schon lange nicht mehr aus, um alle Kinder aufzunehmen. Vor einigen Jahren kam deshalb als zusätzliches Raumangebot ein Pavillon hinzu, der vorher als Jugendcafé für die Jugendarbeit genutzt wurde.
Auch wenn noch lange nicht geklärt ist, wo und wie groß gebaut wird, sei er froh, dass die Burg-Schule im Investitionsprogramm ist und der Bau in den kommenden Jahren realisiert werden soll. bpa
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